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Zwei seltene Heuschreckenarten im Königsforst entdeckt

Die hochgradig gefährdeten Arten Sumpfschrecke und Wiesengrashüpfer konnten im Naturschutzgebiet Königsforst festgestellt werden...

Sumpfschrecke im Königsforst

Sumpfschrecke im Königsforst

© Lisa Engels
Die Sumpfschrecke (Stethophyma grossum) gilt in NRW als stark gefährdet und in der Niederrheinischen Bucht als vom Aussterben bedroht. Es ist eine hochspezialiserte Art unbewaldeter, feuchter Standorte. Der Lebensraum im Königsforst besteht aus einer durch Binsen dominierten Feuchtwiese. Es handelt sich um ein isoliertes, sehr kleines und daher gefährdetes Vorkommen. Nicht nur durch ihr buntes Aussehen, sondern auch durch ihre Klicklaute ist die Art ziemlich auffällig.

Der Wiesengrashüpfer (Chorthippus dorsatus) ähnelt anderen Grashüpferarten sehr, ist aber auch anhand seines Gesangs sehr eindeutig zu identfizieren. Er gilt in NRW als gefährdet, in der Niederrheinischen Bucht als stark gefährdet, konnte im Raum Köln in den letzten Jahren aber wieder an mehreren Stellen wiedergefunden werden. Die Art besiedelt Wiesen, die nicht in jedem Jahr bzw. nicht vollständig gemäht werden. 

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