Der Landesbetrieb Wald und Holz mäht die Wiesen im Naturschutzgebiet etappenweise...Zahlreiche Erfolge feststellbar, so die Wiedereinwanderung der Zweifarbigen Beißschrecke...
Auch wenn es selbst einige Biologische Stationen in NRW noch nicht geschafft haben: im Naturschutz ist es eigentlich längst Standard, eine Wiese etappenweise zu mähen. Denn durch die zeitlich und räumlich gestaffelte Mahd bleibt den Wiesen-Be- und Anwohnern der Tierwelt durchgehend ausreichend Rückzugsraum und Nahrungsgrundlage. Der Landesbetrieb Wald und Holz setzt bei Einsätzen mit großen Maschinen die Streifenmahd um, und dies mit messbarem Erfolg.So konnte in diesem Jahr erstmalig für den Königsforst die Zweifarbige Beißschrecke (Bicolorana bicolor) auf einer dieser Wiesen nachgewiesen werden.
Weitere mind. 11 Heuschreckenarten, darunter die landesweit stark gefährdete Sumpfschrecke (Stethophyma grossum), kommen hier vor. Sie sind wesentliche Nahrungsgrundlage für den Neuntöter (Lanius collurio), der in diesem Jahr immerhin mit drei Revieren vertreten war und im Kölner Teil des Königsforst erfolgreich gebrütet hat. Auch die gefährdeten Schmetterlings- bzw. Libellenarten Gelbwürfeliger Dickkopffalter, Kleiner Eisvogel und Torf-Mosaikjungfer konnten aktuell bestätigt oder neu nachgewiesen werden.




